Am zweiten Febraur furhen wir mit dem Auto nach Metangula um Nahrungsmittel einzukaufen. Noch wärhend dem wir einkaufen waren fing es wieder einmal an heftig zu regnen. Also mussten wir uns so schnell wie möglich auf den Rückweg machen, da die Strasse bei starken Niederschlägen oft überschwemmt wird. Doch wir waren schon zu spät. Kurz nach der Ausfahrt aus dem Dorf war eine Brücke von den Wassermassen die von den Hügeln herunterkamen zusammengebrochen und vor uns Lag ein 30 Meter langer und mind. ein Meter Tiefer reissender Fluss. Viele passanten stand am Ufer vom Fluss. Einige versuchten den Fluss zu durchqueren doch er war zu tief und die Strömung zu stark. Wir waren also in Metangula eingesperrt und konnten nur hoffen, dass die Wassermassen im Verlaufe des nachmittags nachlassen würden.
Plötzlich kam von hinten eine Frau angerannt die uns berichtete, dass ihre Kollegin von einem eingebrochenem Dach getroffen wurde. Sofort machten wir uns auf den Weg zu der Frau. Sie bewusstlos und konnte sich kaum mehr bewegen. Mehrere Frauen trugen sie von ihrem Feld zu uns ins Auto. Wir fuhren so schnell und so vorsichtig zurück nach Metangula zur Krankenstation. Wie üblich war kein Arzt anwesend und die Gehilfen standen nur untätig herum aso luden wir sie auf eine Bare und Maya und ich machten uns auf den Weg zum Haus vom Doktor. Er war sogar zuhause, wollte jedoch zuerst noch etwas bequemeres anziehen, was mindestens zehn Minuten dauerte. Im Spital wurde die Frau dann vom Doktor untersucht. Sie hat ein Bein Gebrochen, die Hüfte gebrochen und vielleicht schwerere Rückenverletzungen erlitten. Der Doktor wollte sie noch über Nacht in der Station behalten um ihren Zustand zu überwachen und sie dann am nächsten Tag nach Lichinga zu fahren ins Spital wo sie auch Röntgenbilder machen können. Damit konnten wir nichts mehr weiter führ die Frau tun und fuhren zurück zum Fluss. Dieser war zwar zurückgegangen, hat aber mit der Strömung grosse Mengen an Material weggeschwemmt. Die ersten Leute versuchten dann mit ihren Rädern und ihren Koffern auf den Köpfen den Fluss zu durchqueren. Alle halfen einander so dass am Schluss alle heil auf der anderen Seite ankamen. Für uns war dies mit dem Auto nicht so einfach. Zuerst mussten wir Steine heranschleppen um das Loch welches durch die Erosion entstand wieder zu schliessen. Zum Glück ist man in solchen Fällen in Afrika nie alleine und mindestens 20 Leute halfen uns dabei. Als Maya dann bei der durchquerung des Flussbeets noch stecken blieb, rannten die Leute von überall her und schoben das Auto solange an bis wir sicher auf der anderen Seite ankamen. Als dankeschön durften die, die in unsere Richtung mussten mit uns mitfahren.
Was für ein Tag
(weitere Fotos findet ihr auf unserer Facebook Foto Page)
Donnerstag, 21. Februar 2008
Metangula Brückenbruch und Schwerverletzte
Eingestellt von
Familie Litscher
um
05:21