Als die verhandlungen um das neue haus für den chief endgültig in einer sackgasse angelangt waren und seine nachfolger nur noch mit verschränkten armen und zugekniffenen mäulern dahockten, mussten wir wieder mal die initiative ergreifen und haben in einer 24/7 aktion ein kleines brickhäuschen mit blechdach hingeknallt.Am sonntag war die einweihungsfeier. Wir hatten schon am Freitag mais, reis, bohnen, tomaten, kohl und fisch und pfannen und teller geliefert und der chief verteilte selektiv einladungen im dorf.
Es kamen dann statt der eingeladenen 25 leute etwa 100, die eine riesen party steigen liessen: Islam à l’africaine. Der chief war so stolz auf sein haus und wollte nicht mehr aufhören zu beten. Dann wurde von 2 imams der Koran auf arabisch vorgelesen – so etwa der ganze – dazu wurde gerockt und gelacht und jahalla, jahallaaa geschrien. Die frauen und kinder haben getanzt, und nachher sind auch noch die männer aufgestanden und alles ist immer wilder geworden. War lustig einmal eine andere seite unserer arbeiter zu erleben. Zu essen bekam ich nichts, da man mir nicht zumuten wollte mit dem volk von faust zu essen. Ich müsse meinen anteil mitnehmen, sagten sie. Alles insistieren nützte nichts. Da die batterien an video- und fotokamera sowieso leer waren, ging ich dann mit hudson nach hause.
Dem chief habe ich einen zettel geschrieben, der besagt, dass das neue haus kein chiefhaus ist, sondern ihm und seiner frau und den nachkommen persönlich von uns geschenkt wurde. Er hat sich riesig gefreut und mit seinem besten zambia englisch gemeint: „Good, good. Now table and chairs!“
Es kamen dann statt der eingeladenen 25 leute etwa 100, die eine riesen party steigen liessen: Islam à l’africaine. Der chief war so stolz auf sein haus und wollte nicht mehr aufhören zu beten. Dann wurde von 2 imams der Koran auf arabisch vorgelesen – so etwa der ganze – dazu wurde gerockt und gelacht und jahalla, jahallaaa geschrien. Die frauen und kinder haben getanzt, und nachher sind auch noch die männer aufgestanden und alles ist immer wilder geworden. War lustig einmal eine andere seite unserer arbeiter zu erleben. Zu essen bekam ich nichts, da man mir nicht zumuten wollte mit dem volk von faust zu essen. Ich müsse meinen anteil mitnehmen, sagten sie. Alles insistieren nützte nichts. Da die batterien an video- und fotokamera sowieso leer waren, ging ich dann mit hudson nach hause.
Dem chief habe ich einen zettel geschrieben, der besagt, dass das neue haus kein chiefhaus ist, sondern ihm und seiner frau und den nachkommen persönlich von uns geschenkt wurde. Er hat sich riesig gefreut und mit seinem besten zambia englisch gemeint: „Good, good. Now table and chairs!“